Infrarotheizung Kaufberatung – darauf ist beim Kauf zu achten

Wenn es draußen so richtig kalt ist, da ist man froh, wenn man sich in die wohlige Wärme seines Eigenheims zurückziehen kann. Doch leider ist es bei den derzeitigen Öl- und Gaspreisen nicht allzu günstig, zu Hause eine angenehme Temperatur zu schaffen. Alternativen müssen also her. Wer günstige Stromanbieter gefunden hat, für den eignet sich womöglich die Anschaffung einer Infrarotheizung. Mithilfe dieses alternativen Heizsystems werden ausschließlich Körper und Objekte erwärmt. Gerade bei wem zu Hause viel los ist und wer reichlich Mobiliar sein Eigen nennt, der wird von der Infrarotheizung profitieren. In unserer Kaufberatung stellen wir alle wichtigen Fakten und Informationen zur Infrarotheizung ausführlich dar.

Die Vorteile der Infrarotheizung in der Übersicht

Ob sich die Anschaffung einer Infrarotheizung schlussendlich wirklich als lohnenswert herausstellt, dass muss individuell entschieden werden. Grundsätzlich sollte man nicht vergessen, dass die Strahlungsheizung über Strom betrieben wird. Ein günstiger Stromtarif ist demnach Voraussetzung, um günstig mithilfe der Wärmewellenheizung adäquate Temperaturen schaffen zu können.
Hierbei gilt es nicht zu vergessen, wie die Infrarotheizung eigentlich arbeitet. Vergleichbar ist der Betrieb mit den klassischen Infrarotstrahlern, wie sie häufig von Bars oder Cafés eingesetzt werden, wenn die Winterzeit heranrückt, bloß dass Infrarotheizungen für den Betrieb in Innenräumen konzipiert sind. Infrarotwellen erzeugen nur Wärme, wenn sie auf Körper oder Objekte treffen. Aus diesem Umstand ergeben sich viele verschiedene Vorteile.

  • Aufgrund der Wärmeentwicklung am Körper können Infrarotheizungen tatsächlich dazu beitragen, Muskelbeschwerden zu lindern. Auch wenn die Heizsysteme natürlich nicht vordergründig darauf ausgelegt sind, ist es ein positiver Nebeneffekt, Muskelkater und Co. mit Infrarotwellen entgegentreten zu können.
  • Infrarotheizungen lassen sich kinderleicht installieren, auch ohne die Zuhilfenahme professioneller Installateure. Denn viel mehr als der Anschluss über das häusliche Stromnetz ist nicht vonnöten. Übrigens gibt es Infrarotheizungen in vielen unterschiedlichen Formen. Beispielsweise sind Strahlungsheizungen auch als Spiegel erhältlich, perfekt für das Badezimmer. Auf diese Weise sind sie äußerlich gar nicht als Heizung zu erkennen und können ohne großen Aufwand versteckt als Mobiliar im Zimmer untergebracht werden.
  • Das Raumklima wird durch die Wärmewellenheizung positiv beeinflusst. Denn durch Infrarotstrahlen werden keine Staubpartikel aufgewirbelt. Dies ist besonders positiv für Allergiker oder Asthmatiker, die sich mit der Infrarotheizung zu Hause garantiert wohlfühlen werden.
  • Wer befürchtet, dass sich zu Hause Schimmel bildet, der ist mit der Infrarotheizung ebenfalls gut bedient. Da nämlich die Umgebungsluft nicht erwärmt wird, besteht in den meisten Fällen kaum eine Chance, dass sich Schimmel bilden kann.

Insgesamt gilt es natürlich zu bedenken, dass die Infrarotheizung nur dann effizient arbeiten kann, wenn sich in einem Raum ausreichend Wärmespeicher befinden. In weitläufigen Räumen, in denen sich nur wenige Menschen aufhalten oder wenig Mobiliar zu finden ist, kann die Infrarotheizung nicht effizient arbeiten.

Die wichtigsten Kaufkriterien bei Infrarotheizungen

Bei Wärmewellenheizungen handelt es sich teils um sehr ausgeklügelte technische Systeme. Damit diese auch wirklich verlässlich und effizient arbeiten können, ist eine hohe Qualität vonnöten. Dabei stellt sich logsicherweise die Frage, was Qualität eigentlich bedeutet, ist von einer Strahlungsheizung die Rede. Im Folgenden zeigen wir, welche Kaufkriterien wichtig sind und auf Grundlage welcher Aspekte wir die verschiedenen Infrarotheizungen in unseren Testberichten bewertet haben.

  • Größe: Die Größe stellt bei diesem Heizsystem lediglich ein wichtiges Maß da, um beurteilen zu können, wie leicht oder schwierig die Installation bzw. Montage vonstattengeht. Denn bei Infrarotheizungen ist das wichtige Kriterium zur Einschätzung der Leistung nicht die Größe, sondern die Wattzahl. Selbst sehr kleine Infrarotheizungen können bei hoher Wattzahl mehr leisten als riesige Modelle. Aus diesem Grunde sind kleine Größen mit hoher Leistung aufgrund der einfachen Montage stets zu bevorzugen.
  • Leistung: Wie vorab erwähnt ist die Leistung der Infrarotheizung, die in Watt angegeben wird, das wichtigste Kriterium zur Beurteilung des Heizsystems. Welche Leistung gewählt werden muss, das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wie beispielsweise der Größe des Raumes, der Klimaregion oder Isolierung. Als Faustregel darf gelten: Für einen 10 Quadratmeter großen Raum wird circa 600 Watt Leistung benötigt. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass mehr Leistung grundsätzlich einen höheren Energieverbrauch zur Folge hat. Gerade wer Infrarotheizungen lediglich als zusätzliches Heizsystem zur Öl- oder Gasheizung installiert, kann womöglich auf einige Wattzahlen verzichten.
  • Schutzklasse: Bei Infrarotheizung sollten Käufer stets auf die Schutzklasse achten. Sie legen fest, in welchen Räumlichkeiten die Produkte verwendet werden dürfen. IP20 bedeutet beispielsweise, dass die Infrarotheizungen für Wohnräume geeignet sind. Wer das Heizsystem auch in nassen Räumen wie dem Badezimmer einsetzen möchte, der muss auf die Schutzklasse IP44 Acht geben.
  • Material: Strahlungsheizungen können aus verschiedenen Materialien bestehen. Am häufigsten wird wahrscheinlich Metall verwendet, weil es sehr günstig in der Produktion verwendet werden kann. Sinnvoll ist dies nicht immer. Denn viele Infrarotheizungen heizen sich stark auf, was beispielsweise bei der Installation im Kinderzimmer gefährlich sein kann. Hier bietet sich zum Beispiel eine Wärmewellenheizung an, die aus Keramik gefertigt ist. Dieses Material heizt sich nicht allzu stark auf und speichert die Wärme auch nach dem Abschalten der Heizung weiter. Gleiches gilt übrigens auch für Modelle, die aus Naturstein wie Granit gefertigt sind. Verzichten sollte man auf einen farbigen Anstrich der Infrarotheizung. Zusätzliche Deckschichten vermindern in der Regel die Wärmeleistung und somit Effizienz des Heizsystems.
  • Zubehör: Beim Zubehör sind im Grunde nur zwei Dinge von Bedeutung: Befestigungshilfen sowie Thermostate. Ersteres ist von Bedeutung, um die Heizung auch fachgerecht montieren zu können. Der Vorteil der Infrarotheizung ist, dass diese auch problemlos an Schrägen oder sogar an der Decke installiert werden kann. Hierbei sollte man dennoch darauf achten, die Heizung derartig zu platzieren, dass auch wirklich der gesamte Raum beheizt wird. Ebenso wichtig sind Thermostate. Nur durch diese kleinen technischen Hilfsmittel ist es möglich, die Infrarotheizung effizient zu betreiben. Zumeist sind Thermostate bereits im Lieferumfang enthalten. Ist dies nicht der Fall, so bieten die jeweiligen Hersteller zumeist einen optionalen Kauf der Temperaturregler an.

Die besten Infrarotheizungen schnell und einfach finden

Mithilfe unserer Testberichte ist garantiert, dass die besten Infrarotheizungen schnell und einfach gefunden sind. Wer Probleme bei der Montage hat, sollte sich fachmännische Hilfe holen. In der Regel ist die Inbetriebnahme der Heizung nach dem Anschluss an das hauseigene Stromnetz aber kinderleicht. Und wer auf die von uns genannten Kaufaspekte Acht gibt, der wird mit seiner neuen Infrarotheizung garantiert zu einem wärmeren Eigenheim ohne große Zusatzkosten gelangen.

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